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6 Tipps zur effizienten Lesezeichenverwaltung

Anwender die viel im Internet surfen, haben alle das gleiche Problem: Im Laufe der Zeit sammeln sich unzählige Lesezeichen, die unsortiert irgendwo im Lesezeichenmanager des jeweiligen Browsers abgelegt werden. Das spätere Suchen nach Informationen gestaltet sich in diesem Fall sehr schwierig. Dieser Artikel zeigt Ihnen 6 Tipps, wie Sie Ihre Lesezeichen in Zukunft effizienter verwalten.

Im folgenden wird der Mozilla Firefox Browser als Beispiel herangezogen. Viele dieser Tipps lassen sich aber auch auf andere Browser übertragen.

1. Häufig genutzte Lesezeichen in die Lesezeichen-Symbolleiste

Jeder von Ihnen hat sicherlich seine Lieblingsseiten die er täglich oder mehrmals wöchentlich besucht. Diese Seiten sollten Sie bevorzugt in der Lesezeichen-Symbolleiste Ihres Browsers hinterlegen. Dadurch können Sie mit einem Klick und in wenigen Millisekunden die einzelnen Seiten aufrufen.

In Mozilla Firefox ist diese Lesezeichen-Symbolleiste in der Standardinstallation ausgeblendet. Einblenden können Sie diese über die Menüleiste (ab Windows 7 muss die [alt]-Taste gedrückt werden, damit die Menüleiste angezeigt wird) unter Ansicht –> Symbolleisten –> Lesezeichen-Symbolleiste. Anschließend steht Ihnen unterhalb der Navigations-Symbolleiste eine neue Zeile zur Verfügung, wo Sie beliebige Lesezeichen einfügen können.

Um ein Lesezeichen in die neue Symbolleiste einzufügen, klicken Sie mit einem Rechtsklick auf die gewünschte Seite, dann Lesezeichen für diese Seite hinzufügen und wählen anschließend als Ordner für das Lesezeichen Lesezeichen-Symbolleiste.

2. Platz in der Lesezeichen-Symbolleiste optimieren

Falls Sie den ersten Tipp bereits beherzigt haben, kommen Sie vielleicht irgendwann an den Punkt, wo die Lesezeichen-Symbolleiste zu klein wird. Dies kann, je nach Seitenname, bereits bei 10-15 Lesezeichen passieren. Um dieses Problem elegant zu umgehen, können Sie bei der jeweiligen Seite nur das sogenannte Favicon anzeigen lassen.

Klicken Sie hierzu mit einem Rechtsklick auf ein Lesezeichen in Ihrer Lesezeichen-Symbolleiste und wählen im erscheinenden Kontextmenü die Option Eigenschaften. Anschließend löschen Sie den kompletten Namen des Lesezeichens. Mit einem Klick auf Speichern erscheint anschließend nur noch das Favicon der jeweiligen Webseite in der Lesezeichen-Symbolleiste.

3. Lesezeichen aufräumen: Organisation der Lesezeichen in Ordner

Jeder gängige Browser bietet Ihnen die Möglichkeit, eine eigene Ordnerstruktur bei den Lesezeichen anzulegen. In Mozilla Firefox gehen Sie dazu in der Menüleiste (beachten Sie ab Windows 7 bitte den Tipp in Punkt 1) auf Lesezeichen –> Alle Lesezeichen anzeigen. Nach individuellem Belieben können Sie nun eigene Ordner in einem der drei folgenden Bereiche definieren:

  • Lesezeichen-Symbolleiste
  • Lesezeichen-Menü
  • Unsortierte Lesezeichen

Auf den ersten Punkt wurde bereits in Tipp 1 und 2 dieses Artikels näher eingegangen. Das Anlegen einer Ordnerstruktur im Lesezeichen-Menü stellt die praktikabelste Möglichkeit dar. Wenn Sie im geöffneten Fenster in der linken Navigationsleiste zu Lesezeichen-Menü navigieren, können Sie anschließend mit einem Rechtsklick im rechten Fenster einen neuen Ordner oder auch Unterordner erstellen.

Die neu angelegten Ordner werden bei einem Klick auf das Lesezeichen-Symbol in der Symbolleiste (Alternativ: Klick in der Menüleiste auf Lesezeichen) angezeigt.

4. Unsortierte Lesezeichen richtig ablegen

Der Punkt Unsortierte Lesezeichen wurde im vorangegangenen Schritt nicht näher erläutert. Dieser Ordner wurde mit Firefox 3 eingeführt und sammelt alle Lesezeichen, die nicht einem speziellen Ordner zugewiesen wurden. Dies passiert immer dann, wenn Sie in Mozilla Firefox mit einem einfachen Klick auf das Stern-Symbol in der Navigations-Symbolleiste drücken. (Bei einem Doppelklick auf das Stern-Symbol würde sich das Lesezeichen bearbeiten-Menü öffnen)

Diese Lesezeichen sollten Sie von Zeit zu Zeit prüfen und gegebenenfalls löschen oder in einen Ordner im Lesezeichen-Menü auslagern.

5. Synchronisation von Lesezeichen

Sobald Sie täglich an mehreren Geräten arbeiten, stehen Sie vor einem entscheidenden Problem: Auf jedem Rechner befinden sich unterschiedliche Lesezeichen. Die Lösung dafür ist denkbar einfach: Synchronisation. Das Entwicklerteam rund um den Mozilla Firefox-Browser hat dazu eine Synchronisationsmöglichkeit direkt im Browser verankert. Eine Anleitung zur Installation und Konfiguration finden Sie hier: Mozilla Firefox – Lesezeichen synchronisieren

Nutzen Sie neben dem Mozilla Firefox-Browser auch noch andere Browser auf Ihren Geräten, dann stößt die integrierte Synchronisationsmöglichkeit von Firefox an seine Grenzen. In diesem Fall müssen Sie auf einen plattformübergreifenden Lesezeichen-Dienste wie beispielsweise Pocket oder Instapaper zurückgreifen.

6. Sicherung der Lesezeichen

Haben Sie keinen Synchronisationsdienst wie Firefox-Sync oder alternativ einen der genannten Webdienste eingerichtet, dann müssen Sie sich im letzten Schritt auf noch um die Sicherung der eigenen Lesezeichen kümmern. Sind diese nämlich nicht zentral auf einem Server gespeichert, dann gehen alle Lesezeichen bei einem Festplattendefekt oder ähnlichem unwiederbringlich verloren. Für das Backup der eigenen Lesezeichen bietet Mozilla eine geeignete Anleitung: Mozilla Firefox – Lesezeichen sichern

Fazit

Um die tägliche Informationsflut zu bewältigen, ist das Lesezeichen-Management eines der zentralen Komponenten. Damit dies auch effizient gelingt, haben Sie mit diesem Artikel ein paar nützliche Tipps an die Hand bekommen.

Haben Sie noch weitere Ideen zur effizienten Lesezeichenverwaltung? Hinterlassen Sie einen Kommentar im Artikel oder kontaktieren Sie uns via E-Mail.

Getestet unter Mozilla Firefox 19.0(.2)

(Artikelbild: © Alessandro Rei – iconfinder.com)

Veröffentlicht von Josef Seidl

Josef Seidl hat an der TU München und der Stanford University Wirtschaftsinformatik studiert, bevor er mit INNOSPOT sein eigenes Unternehmen gründete. Er ist begeistert von Technik, schätzt performante Webseiten und ist gerne in den Bergen unterwegs. Zu finden ist er auch bei LinkedIn und privat bei Twitter.

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