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Buchtipp: Staatsfeind WikiLeaks

Die jüngsten Veröffentlichungen von E-Mails des US-Unternehmens Stratfor bringen WikiLeaks und damit auch Julian Assange erneut ins Rampenlicht. Hier der passende Buchtipp zum Thema: Staatsfeind WikiLeaks – Wie eine Gruppe von Netzaktivisten die mächtigsten Nationen der Welt herausfordert. Nachfolgend finden Sie eine kurze Rezension zum Buch.

„Ich stelle mir das wie eine Gipfelbesteigung vor.
Wir sind gerade mal im Basiscamp.“

(Julian Assange, S. 309)

Das Buch Staatsfeind WikiLeaks beginnt viele Jahre vor der eigentlichen „Gipfelbesteigung“, nämlich mit der Geburt von Julian Assange im Jahre 1971. Die Autoren Marcel Rosenbach und Holger Stark beschreiben eindringlich das Leben des jungen Assange und seine Beweggründe für die spätere Gründung der Enthüllungsplattform WikiLeaks.

Die Publikationsliste von WikiLeaks ist lang, sogar sehr lang.  Die Veröffentlichungen  reichen von den geheimen Unterlagen des Schweizer Bankhauses Julius Bär über das Video „Collateral Murder“ und den Kriegsberichten aus Afghanistan und Irak bis hin zu hunderttausenden von geheimen Depeschen des amerikanischen Außenministeriums.

Hätten Sie gewusst, dass WikiLeaks bereits im Jahre 2010 damit begann, den drei renommierten Verlagen „DER SPIEGEL“, „The Guardian“ und „New York Times“ Einblicke in die exklusiven Unterlagen zu gewähren? Und das zum Teil schon Monate vor der eigentlichen Veröffentlichung der Dokumente auf der Enthüllungsplattform?

Nein?
Dann tauchen Sie mit diesem Buch in eine Welt voller Idealisten, Weltverbesserer und Verschwörungstheoretiker ein. Lernen Sie die Köpfe hinter der Whistleblower-Plattform etwas näher kennen und erfahren Sie, warum Weltmächte wie die USA WikiLeaks zum Staatsfeind erklären.

Fazit

Wer einen Blick hinter die Kulissen von WikiLeaks werfen will, der ist mit diesem Buch bestens beraten. Den Autoren des SPIEGELs, welche selbst an der Aufarbeitung einiger WikiLeaks-Dokumente mitgewirkt und Assange mehrmals persönlich getroffen haben, gelingt es, den Weg zum Basiscamp detailliert zu beschreiben. Wie der weitere Weg zum Gipfel aussieht – ob steinig ob schwer – wird die Zukunft zeigen.

Veröffentlicht von Josef Seidl

Josef Seidl hat an der TU München und der Stanford University Wirtschaftsinformatik studiert, bevor er mit INNOSPOT sein eigenes Unternehmen gründete. Er ist begeistert von Technik, schätzt performante Webseiten und ist gerne in den Bergen unterwegs. Zu finden ist er auch bei LinkedIn und privat bei Twitter.

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